Vision – Zukunftsforum Medien

Vision – Zukunftsforum Medien

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Mittwoch, 03 Dezember 2014
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#vision14. Das wohl meist gebrauchte Stichwort an diesem Wochenende. An die 80 junge    Medienmacher, Medieninteressierte und Vertreter des Axel-Springer-Verlags sowie der Jungen Presse e.V. versammelten sich am letzten Novemberwochenende 2014 in Berlin, um über die Mediengestaltung der Zukunft zu diskutieren.

Den Einstieg machten Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung), Leeor Engländer (von der WELT Chefredaktion) und Michael Schultheiß (Leiter der Entwicklungsredaktion bei ZEIT ONLINE) unter der Moderation von Junge Presse-Vorstand Christoph Henrichs. In diesem „Auftaktforum“ wurde über die zukünftige Vermarktung der Medien diskutiert. Die Frage nach „Online-First“ oder „Print-First“ wurde heftig debattiert. Und nicht nur die Moderation gab Anregungen, sondern auch die aufmerksamen Teilnehmer stellten Fragen oder gaben ihre Erfahrungen preis. Nach der Diskussion lud das Axel-Springer-Haus, wo die Veranstaltung zum größten Teil stattfand, zum Abendessen, Netzwerken und Feiern ein.

Am nächsten Tag ging es in die verschiedenen Workshops. Die acht Arbeitsgruppen reichten von dem Erstellen eines Pressekompasses über Audio- oder Videoabrisse hin zu der Vermarktung über soziale Netzwerke. Auch ich hatte in einem Social Media Workshop die Möglichkeit meine Profile „aufzupimpen“ und neue Accounts anzulegen. Für die jungen Journalisten stand die Selbstvermarktung an erster Stelle. Wie möchte ich mich im Internet darstellen? Wie kann ich Leser gewinnen und auf mich aufmerksam machen? Wie kann ich Kontakte für meine Karriere knüpfen? Die Antwort auf diese Fragen ist einfach: Ich muss Präsenz zeigen in den Social Media und ich kann und muss selbst bestimmen und kontrollieren, was und wie etwas über mich im Netz verbreitet wird. Unsere Referentin Katharina „Käthe“ Fischer verzichtete auf eine übliche Vorstellungsrunde der einzelnen Teilnehmer. Stattdessen bekamen wir ganz zu Beginn den Auftrag, über einen der anderen Teilnehmer im Internet zu recherchieren und so viel wie möglich über diese Person herauszufinden. Bei einer Präsentationsrunde kamen dabei erstaunliche Sachen ans Licht. Viele waren schockiert, welche Bilder und andere zum Teil fehlerhafte oder veraltete Informationen über sie im Netz kursierten. In anderen Extremfällen erwies sich die Recherche als schwierig und beinahe erfolgslos. Doch in den darauffolgenden Stunden lernten wir sowohl das eine als auch das andere Extrem zu vermeiden und optimierten fleißig unsere Profile in Facebook, Twitter und Co.

Am Tag der Abreise lud das Axel-Springer- Haus erneut zum Essen ein. Diesmal ein Brunch, zu dem die Veranstalter Medienmacher eingeladen hatten, mit denen wir über Ideen der zukünftigen Medien ins Gespräch kommen konnten. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse der jeweiligen Workshops präsentiert, welche bald auch im Internet erscheinen werden.

Inspiriert, mit neuen Bekanntschaften und auch ein wenig wehmütig verließen wir alle Berlin und kehrten nach Hause zurück, um dort die neuen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.

Melanie Borchert

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